Habt Ihr auch auch noch ein paar alte Landkarten aus der Vor-Navi-Zeit in irgendwelchen Schubladen liegen? Diese hier sind mir neulich beim Aufräumen begegnet. Und obwohl ich eigentlich, trotz Naiv, sehr gerne Karten mit in den Urlaub nehme, glaube ich ganz ehrlich: abgegriffenen Karten von 1990 braucht kein Mensch mehr! Nun habe ich sie wieder verwertet und ein tolles grafisches 3D-Bild daraus gemacht:





Die Vorlage für die Romben habe ich ausgeschnitten und auf die zusammen gefaltete Karte mit Tesafilm geklebt und dann mit dem Cutter ausgeschnitten, so kann man mehrere Romben gleichzeitig produzieren. Für dieses Bild habe ich 90 Romben gebraucht. Verarbeitet habe ich alles vom bayerischen Wald bis zur Adria. ;-)





Nach dem Ausschneiden habe ich alle Teile, bis auf die untersten Teile der Romben, in der Mitte gefaltet, die schönere Seite natürlich nach oben und sie ein bisschen farblich sortiert (Wiese, Stadt, Meer… ) Dann habe ich auf das unterste Teil je vier gefalteter Teile geklebt und dazu vorsichtig und nicht zuviel Uhu auf die Knickkante getupft. Festhalten oder etwas unterlegen, damit die Teile nicht umkippen. Im halbtrockenen Zustand noch einmal prüfen, ob die Seiten zusammenkleben, falls ja vorsichtig lösen und schön auffächern.





Dann habe ich die Glasscheibe aus dem Rahmen entfernt, weißes Tonpapier zugeschnitten und mit der Rückplatte wieder eingesetzt und jetzt erst die 3D-Romben darauf verteilt, ausgerichtet und festgeklebt.



Natürlich kann man Bilder solcher Art aus allem Möglichen machen. Auch Kreise/Halbkeise aus z.B. Zeitungspapier kann ich mir sehr gut vorstellen. Eine weitere Möglichkeit, die Teile zu verbinden wäre: Sie mit der Nähmaschine zusammen zu nähen und die Fäden ganz kurz abzuschneiden. Jetzt habe ich noch gaaaanz viele Landkarten-Dreiecke übrig, mal sehen was ich aus denen noch machen kann…

Lustiger Weise fahre wir in den Pfingstferien tatsächlich eine Woche nach Italien – so war das Basteln mit den Landkarten schon mal eine wunderbare Einstimmung auf unseren Urlaub.

Eine gute Zeit und lieben Grüße,
Kelly

Wir haben das Gästezimmer renoviert. Darin steht auch unser Klavier. Wir alle üben jetzt gleich doppelt so gerne....;-) Es ist schön, wenn am Abend "Klaviergeklimper" durch Haus schallt.


Karin

 
 
Uns hat´s voll erwischt! Nachdem die "liebe Susanne" von Hamburger Liebe mich gefragt hat, ob ich wieder Probenähen möchte und wir einen Blick auf diese wunderbaren Stoffe werfen durften, war´s um uns geschehen. Ich lasse ja immer die Kinder aussuchen, welche Stoffe ihnen gefallen würden: "Der ist voll cool… und…der… und der…! Aaaahhhh jaaaa…
 
 
 
 
 
 
 

Da meine Kinder momentan fast nur Kapuzenpullover und Collegejacken tragen (bis die Ich-Trage-Nur-Noch-T-Shirt-Zeit anfängt), war ganz schnell klar, was die liebe Mama nähen sollte!


 
 
 
 
 
 
 

Die Stoffe haben eine tolle Qualität (Jersey und Sweat) und wunderschöne Farben. Ich habe extra meine Overlockmaschine dafür wieder in Gang gebracht, die mir in letzter Zeit leider ein bisschen Ärger bereitet hat, Aber nun geht sie wieder und war genau richtig für diesen Job. Genäht habe ich mal wieder nach Schnitten Marke "Eigenbau" (von gut sitzenden Teilen abgenommen). Wer Ähnliches nähen möchte, findet Schnitte in dieser Art bei Dawanda oder den üblichen Schnittherstellern.


 
 

Die Stoffe heißen "Cool Baboon" (der Pavian) in Türkis und Grau und "Funky-Panda" in Grün. Diese und weitere coole Stoffe, sowie seeeehr schöne Pferdchen-Stoffe und Polka-Dots für kleine Fräuleins sind von Hilco und gibt es ab Juli im Handel. Also unbedingt vormerken, denn die tollen Stoffe von Susanne sind manchmal ganz schnell ausverkauft.

Und das ist ja noch nicht alles, was ich genäht habe. Demnächst folgen noch Bilder von einer tollen Picknickdecke und sehr coolen Sportbeuteln für die Zwillinge.

Jetzt wünsche ich Euch trotz des leider nicht so grandiosen Wetters einen schönen ersten Mai!!

Liebe Grüße, Kelly
 

Bei mir landen manchmal ganz unverhofft schöne Dinge: "… du nähst doch gerne!" Oder:  "…kannst du das vielleicht gebrauchen?" Und schwups bevölkert wieder mal ein schönes Objekt unseren Keller. Allerdings  nehme ich natürlich nur das, was mir auch wirklich gut gefällt. ;-) So auch diese Lampe. Ursprünglich eine Deckenlampe aus den Fünfzigern, hing sie bei einer Tante meines Mannes im Wohnzimmer, bis sie vor eineinhalb Jahren den Weg in unseren Keller fand. Nun habe ich sie endlich zu neuem Leben erweckt und ein bisschen modernisiert:


 
 
Lustig fand ich diese kleinen Stäbe und sehr schön den gläsernen Lampenschirm mit den dezenten weißen Nadelstreifen. Nur mit dem Messing konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Auf einem Streifzug durch den Baumarkt habe ich Chalkboard-Sprühfarbe entdeckt (juhuuuu, denn die ist noch viel matter als matter Lack) und habe den Deckel gleich damit angesprüht.
 

 
 
Die Lampe besteht nun aus eine neuen Fassung, 5 Meter wunderbar grau-meliertem Textilkabel (im Internet erstanden), einem Dimmer und am Ende einem Stecker (alles von unserem Opa liebevoll  und fachkundig zusammengeschraubt). Eine Deckenlampe könnte ich eventuell gerade noch anschließen, aber bei dem Dimmer war ich mir dann nicht mehr so sicher, welches Kabel wo rein soll und habe das Ganze doch lieber dem Fachmann übergeben. ;-)
 

 

 

Neben dem finnischen Schaukelstuhl (ein Fund auf dem Sperrmüll!) aus etwa der gleichen Zeit fühlt sich die neue alte Lampe glaube ich ganz wohl!


 

 

 

Nur über die Kabellösung wurde an Ostern viel diskutiert. Ist das nun schön, wenn das Kabel neben dran herunterhängt oder nicht…? Also, mir gefällt sie so und… anders wäre es auch nicht gegangen, denn an dieser Stelle hatten wir leider keinen Deckenanschluß. Höre ich doch noch die Worte unseres Elektrikers: "Mensch, ihr habt ja fast keine Deckenlampen eingeplant…!" Aber damals (vor drei Jahren) fehlte mir einfach die Vorstellungskraft, wo mal eine Lampe hin hängen könnte. Und wenn man sich auch so behelfen kann ist ja auch OK, oder?


 
 
Liebe Grüße und habt alle einen schönen ersten Sommertag heute!
Kelly

Eigentlich bin ich ja gar kein großer Oster-Deko-Fan. Warum, kann ich gar nicht so genau sagen – vielleicht liegt es daran, dass es bei uns zu Hause früher immer viel um Ostereier ging. Meine Mutter hatte Jahre lang Ostereier bemalt und auf Oster-Märkten und Börsen verkauft. Wunderschön und jedes einzelne eine Kunstwerk, ganz individuell und meist mit Aquarellfarben bemalt. Aber ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass das ganze Jahr über Eier ausgeblasen und gesammelt wurden. Kein Ei durfte einfach so zerschlagen werden, denn sie waren alle handverlesen und und schon für bestimmte Bemalungen vorgesehen. Als Kind oder Jugendliche fand ich das nicht so lustig, schließlich waren wir schon so selbständig, uns mal ein Spiegelei oder einen Eierkuchen selbst zu machen.

Aber ein bisschen Oster-Deko muss natürlich schon sein ;-) und dann habe ich auch noch einen ganz tollen Tipp (von meiner lieben Mama) wie Ihr die allerschönsten Löcher in die Eier bekommt…








Warum kann ein Hasenkopf nicht auch mal quer sein. Das wollte ich einfach mal ausprobieren und habe die Löcher an die längeren Eierseiten gesetzt. Für Hase und Osterbärchen habe ich Ohren aus Papier geschnitten, mit Uhu angeklebt und die Gesichter mit dünnem Edding aufgemalt. Das geht so fix und einfach, das könnt Ihr noch bis Ostern mit den Kindern basteln! Die Vorlagen für Gesichter und Ohren findet Ihr weiter unten.

Und nun zum Löcher-Tipp:
Ein so schönes Loch wie hier auf dem Foto könnt Ihr auch ganz leicht hinbekommen. Ihr braucht nur eine Stecknadel und einen Kreuzschlitz-Schraubenzieher. Das Ei wird oben und unten mit der Nadel angepiekst und dann das eine Loch ganz vorsichtig mit der Stecknadel ein bisschen vergrößert. Nun kommt der Schraubenzieher zum Einsatz. Ihr setzt ihn mit der Spitze vorsichtig in das kleine Loch und dreht mit leichtem Druck den Schraubenzieher hin und her. So raspelt er ein wunderschönes Loch in die Eierschale!!!












Ja, dann wünsche ich Euch ein schönes Osterfest (hoffentlich ohne Schnee) und als kleine Osterüberraschung gibt es zwei Wochen lang eine Rabatt-Aktion bei Dowo-Design!

Mit lieben Grüßen, Kelly

Hier gehts zum Shop:


Unser jüngster Sohn (10 Jahre) wollte plötzlich seltsame Dinge von mir wissen.
Sohn: "Kann man sich ein Foto auf einen Stoff drucken lassen – muss aber groß sein?"
Mama: "Hmm, kann man schon, aber da braucht man ein Bild mit einer riesengroßen Datenmenge! (Hatte ich mich doch zufällig auch gerade mit solchen Themen beschäftigt – für meine nächste Messe) Was willst du den machen?"
Sohn: "Sag ich nicht! Morgen vielleicht."
Am nächsten Tag rückte er tatsächlich mit seiner Idee heraus. Er war mit seinem Freund im Kino gewesen und dort hing ein riesengroßes Banner von seinem neuen Lieblingsfilm. Und genau so eins wollte er auch unbedingt haben. Das wunderte mich nicht, unser Sohn lebt ja schon immer nach dem Motto "Think big!"
Gemeinsam haben wir im Internet recherchiert und ganz schnell festgestellt, so große Bilddaten bekommt man nicht. Dann kam Schlaunäschen auf die Idee, dass wir doch mal im Kino fragen könnten, ob man denen so ein Banner vielleicht abkaufen kann. Und siehe da: der Mann vom Kino war supernett – eine Woche später konnten wir das Banner abholen (gegen einen kleinen Obolus in die Kino-Kaffeekasse vom Taschengeld). Als der nette Mann vom Kino mich fragte, wo wir das gute Stück denn aufhängen wollen, bemerkte ich erst die große Dimensionen von diesem Teil (130 x 260 cm).
Leider wohnen wir natürlich nicht in einem Altbau mit hohen Decken, selbst im Treppenhaus war das Ding einfach zu groß… und dann haben wir "einfach" unten ein Stück abgeschnitten, einen Schrank im Kinderzimmer weg organisiert und damit Platz geschaffen. Ganz nebenbei noch eine Wand gestrichen, umgeräumt und für das Bett eine tolles Kopfteil selbst gebaut. Und so sah es dann aus:






Aus vier einfachen Leimholzbrettern aus dem Baumarkt (25 x 120 cm, Kostenpunkt nur 16,- inkl. Schrauben) und zwei Querlatten haben wir relativ schnell das Kopfteil für das Bett zusammen gezimmert und an die Wand gedübelt. Eigentlich sollte es noch gestrichen werden aber uns hat es dann in Natur doch viel besser gefallen.






Jetzt genießt unser Sohn sein neues Zimmer und denkt sich neue große Projekte aus.
Na dann…




Viele liebe Grüße, Kelly






Natürlich kennt sie jeder, diese seltsamen Stofftaschen, mit Allerlei bedruckt, die man in so vielen Läden bekommt. Eigentlich eine super Sache, wenn man nicht bei jedem kleinen Einkauf eine Tüte kaufen muss. Nur leider fand ich die schon immer abgrundtief hässlich und wenn sich doch mal so ein Ding in unser Haus verirrt hat, habe ich es immer ganz schnell wieder zurück gegeben. Jetzt habe ich mir ein wirklich schönes Einkaufshelferlein selbst genäht.








Ähnliche Modelle gibt es ja von verschiedenen Herstellern und Firmen. Ich habe mir das Beste von allen zusammengesucht ;-) und meinen eigenen Schnitt gemacht. Lange Henkel wollte ich gerne, damit man die Tasche bequem über die Schulter hängen kann. Ja, ansonsten braucht man eigentlich nur einen oder zwei schöne Stoffe und schon kann es losgehen.








Für die Tasche braucht ihr vier Stoffstücke je ca. 60 x 75 cm groß. Der Stoff sollte fest, aber nicht zu dick sein. Baumwollsatin oder Popeline ist ideal (mein Stoff war von "Stoff und Stil" Nr. 815608). Um die Kurven beim Schnittmuster zu zeichnen helfen Teller in unterschiedlichen Größen.

Die vier Stoffteile im Stoffbruch mit 1cm Nahtzugabe zuschneiden. Jeweils die rechten Stoffseiten der Außen- und der Innentasche aufeinander legen und von X bis X zusammen nähen. An den Rundungen die Nahtzugabe mit einer scharfen Schere ca. alle 5 mm einschneiden (vorsichtig, um nicht in die Naht zu schneiden).

Die Innentasche in Außentasche stecken (die Nähte sind immer noch außen) und den Stoff an den Henkeln feststecken, zusammen nähen, dabei die Henkel oben offen lassen. Die Nahtzugaben an Henkel-Rundungen ebenfalls einschneiden.

Nun wird die ganze Tasche durch eine Henkelöffnung umgedreht. Deshalb darf der Stoff auch nicht zu dick sein, das könnte sonst schwierig werden. Meine Tasche war nach dieser Aktion ein bisschen zerknautscht und musste erst mal ordentlich gebügelt werden.

Die Henkel einer Taschenseite zusammen nähen, das sieht dann ein bisschen aus wie ein Neckholder-Top. Dazu habe ich einmal abgesteppt mit der Nahtzugabe nach aussen, diese knapp abgeschnitten, nach innen geklappt, noch mal gesteppt und die entstandenen Nahtzugabe (oder nennt man das anders??) mit der Hand flach angenäht. Am Schluss alle Kanten an den Henkel ganz schmal absteppen (siehe Fotos), dann bleibt alles wo es es hingehört.




Natürlich passt das Täschchen zusammengelegt wunderbar in jede Handtasche.
Was will man mehr: hübsch, praktisch und selbst gemacht!

Liebe Grüße, Kelly