Kelly´s Corner: Baumarktliebe

Ich bin ja ein grooooßer Baumarktfan! Nachdem ich immer am werkeln bin, sieht man mich dort öfter als in manchem Klamottenladen. ;-) Neulich hatte mich der gute Mann vom Holzzuschnitt noch mal für ein Viertelstunde weggeschickt, weil er so viel zu tun hatte. Also bin ich ein bisschen durch den Baumarkt geschlendert und unter anderem in der Sanitär-Abteilung gelandet. Nachdem in unserem Ferienhaus leider immer noch das Bad drauf wartet, in Angriff genommen zu werden, ist selbst diese Abteilung irgendwie interessant für mich. Und dabei bin ich auf folgende sehr formschöne Teile gestoßen und habe sie nach Kelly-Art komplett zweckentfremdet:
 
kel
 
 
 
 
 
 
 
 
Viel muss man gar nicht dazu erzählen, ich finde die Bilderrahmen hammerschön – sie sind noch viel schöner geworden als ich sie mir vorgestellt habe. Und man kann die Fotos immer und ganz einfach austauschen. Die Rahmen können mit einem Nagel an die Wand gehängt oder einfach hingestellt werden (hinten mit einem Stein beschwert rollen sie auch nicht davon).
 
Die Verbindungsstücke aus Kunststoff sind von der Firma Marley, haben eine Durchmesser von 15 cm und sind mit ca. 5,90 € pro Stück nicht gerade ein Preisschnäppchen, aber durchaus erschwinglich.
 
Und hier kommt die Mini-Anleitung für´s Blitzschnell-DIY:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das ist doch mal ´ne fixe, einfache Sache. Noch ein letzter Tipp: Meine Ringe waren wohl nicht ganz 100% rund, das hat man aber gar nicht gesehen und ist mir nur aufgefallen, da ich die Bilder schon rund ausgedruckt hatte. Deshalb: Bilder in entsprechender Größen normal ausdrucken und die runden Teile gleich als Schablone zum Anzeichnen des Bildausschnittes verwenden.
 
Viel Spaß beim Nachbasteln wünscht Euch
Kelly

Kelly´s Corner: Neues von Dowo-Design N° 1

 
 
 
 
Seeeehr lange habt Ihr nichts mehr von meinem Label Dowo-Design gehört. Viele Wochen schon will ich meine schönen neuen Produkte posten, aber ich bin einfach noch nicht dazu gekommen:
 
Seit Juli gibt es wunderschöne Freundschaftsarmbänder für große und kleine Freundinnen im Dowo-Design-Shop.
 

 
 
 
 
Die Idee dazu kam mir ganz spontan, als ich im Winter diese wunderschönen facettierten Glasperlen auf einer Messe entdeckt hatte. Ich habe die schönsten Farben ausgewählt, mitgenommen und dann zu Hause intensiv getüftelt und entworfen. Sehr schnell war dann die Idee für diese Freundschafsarmbänder geboren.
 
Ein Set besteht aus zwei Armbänder der gleichen Farbe, eins mit einem kleinen Herz und eines mit einem kleinem Stern aus Hämatit-Stein auf elastischem Band aufgefädelt. Die Armbänder sind liebevoll mit einer Satin-Schleife an eine Geschenkkarte gebunden und können so wunderbar sofort verschenkt werden. Auf der Rückseite ist Platz für einen lieben Gruß oder eine persönliche Widmung.
 
 
 
 
 
 
 
Die Freundschaftsarmbänder von Dowo-Design gibt es in neun tollen Farben:
 
Größe S: Armbänder für zwei kleine Freundinnen in Türkis, Grün und Violett
   (Länge jeweils ca. 18,5 cm) 14,30 €
 
Größe M: Armbänder für Mama und Tochter oder eine kleine und eine große
   Freundin in Grau, Dunkelgrün und Schwarz
   (Länge ca. 15 cm und 18,5 cm) 15,80 €

- Größe L: Armbänder für zwei große Freundinnen  in Dunkelblau, Weiß und Kupfer
   (Länge jeweils ca. 18,5 cm) 17,30 €
 
Die Bänder werden in Handarbeit und in Deutschland gefertigt.

Natürlich kann man auch ein ganzes Set aus zwei Bänder an eine liebe Person verschenken – oder an sich selbst!!! Sie sehen einzeln getragen oder auch zu mehreren einfach wunderschön aus. Ich trage sie auch sehr gerne – klar! ;-)
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Als ich meine frisch entworfenen Freunschaftsbänder das erste mal auf einer Messe präsentiert habe (Anfang Juli auf der Trendset in München), waren die Händler begeistert und haben viele, viele Bänder für Ihre Läden geordert. Das hat mich natürlich riesig gefreut.


 

 
 
Für unsere treuen Blog- Leserinnen gibt es bis Ende September eine besondere Aktion:
Eine wunderschöne, liebevolle Geschenkidee zum Geburtstag,
Schulanfang, für den Nikolausstiefel (ups, da ist ja gar nicht mehr so lange hin)
oder einfach so für Dich oder Deine beste Freundin…
 

Hier geht's zum Shop:

www.dowo-design.de



Viele liebe Grüße, Kelly

Kelly's Corner: wie massgeschneidert!



Mit Handtaschen ist das ja immer so eine Sache. Die, die man richtig toll findet sind sündhaft teuer. Viele sind schön, haben aber einfach das falsche Format, zuviel Schnick und Schnack oder die Farbe passt irgendwie nicht. Was bleibt? Frau näht sich die "ideale" Tasche einfach selber!








… weil ja gerade Ferienzeit ist, habe auch ich mal einen Tag lang sämtliche Arbeits-, Haushalts- und Wäscheberge Berge sein lassen und habe Stoffe, die schon viel zu lange herumlagen, zu einer perfekt für mich zugeschnittenen Handtasche verarbeitet.

Da ich mit 1,60 nicht gerade ein Riese bin, müssen meine Taschen eher querformatig sein. Klappen mag ich gar nicht und zu viele aufgesetzte Taschen auch nicht, weil ich meistens doch vergesse was ich dort hineingesteckt habe. Eine kleine Handytasche im Futter genügt mir. Auf einen Verschluss oben kann ich gut verzichten, denn ich muss immer schnell an meine Sachen heran kommen. Geklaut worden ist mir zum Glück noch nie etwas.






Den Kontrast der beiden schwarzen Stoffe (mattes Nopren und Lederimitat mit leichtem Glanz) fand ich sehr spannend und als einzige Verzierung habe ich mich für ein dekoratives &-Zeichen entschieden.

Beide Stoffe hatte ich mal bei Stoff und Stil bestellt. Das Büffelleder-Imitat (immer noch im Programm) hat eine graue flanellartihge Rückseite und der Neoprenstoff eine graue Fleece-Rückseite. Trotzdem habe ich für das Futter auch das Lederimitat gewählt – ich wollte es einfarbig haben.






Hier meine Nähanleitung.

Der Schnitt ist so einfach, dass ich ihn gar nicht aufzeichnen muss: 

• Taschenteile 4 x zuschneiden (40 x 29 cm)
die unteren Ecken habe ich mit einer CD als Schablone abgerundet
• Seitenteil 2 x zuschneiden (18 x 97 cm)
• Henkel 2 x zuschneiden (6 x 65 cm  + 65 cm Gurtband ca. 2 cm breit)
• Vorlage für Applikation (hier &-Zeichen Schrift Avantgarde 19 cm hoch)
•  evtl. Viesofix oder Uhu

Applikation auf die Vorderseite aufsteppen (entweder mit Vliesofix bei normalen Stoffen oder hier mit ein paar Tropfen Uhu fixieren, damit nichts verrutscht. Uhu nur bei sehr dicken Stoffen verwenden, da dieser leicht durchschlägt, bitte vorher ausprobieren!) Wer im Futter noch eine kleine Handtasche haben möchte, näht diese vor dem Zusammennähen auf. Außentasche zusammennähen, die Innentasche habe ich einen Steppfuß breit kleiner genäht. Die Nähte konnte man bei diesen Stoffen schlecht auseinander bügeln, also habe ich sie nur vorsichtig mit einem Tuch "in Form" gedämpft. Außen- und Innentasche auf die entsprechende Seite drehen und an der oberen Kante zusammenstecken, einmal absteppen. Dann oben einen ca. 4 cm breiten Streifen Neopren (Länge vorher ausmessen) annähen, nach oben umschlagen und unter dem Wulst fest steppen. Evtl. innen überschüssige Nahtzugabe abschneiden.
Tunnel für die Henkel nähen. Mit einer Sicherheitsnadel umdrehen und das Gurtband einziehen. Die Henkel an gewünschter Stelle festnähen und innen mit ein paar Stichen festheften. In die Seitenteile eine Falte durch eine ca. 5cm lange Naht nähen Beide Stoffe ließen sich wunderbar mit einer normalen Nadel nähen.










Meine neue Tasche ist natürlich schon schwer im Einsatz und hat sich bestens bewährt. :-) Leider hatte ich wohl ein Gurtband im Henkel nicht mit fest genäht und langsam hat sich der Henkel etwas gedehnt. Ich hatte mich schon gewundert warum  er mir dauernd von der Schulter rutscht – tja, da muss ich wohl noch mal ran…

Mit lieben Grüßen

Kelly

Kelly´s Corner: Ein echter Oldtimer

 
 
Manches selbst gemachte findet man nach Jahren immer noch soooo schööön und manches hätte man eigentlich ganz gerne schnell wieder los. ;-) Ihr wisst bestimmt was ich meine.
 
Jetzt muss ich Euch unbedingt zeigen, was ich neulich im Schrank meines großen Sohnes wieder entdeckt habe. Dieses Zebra ist ein echter Kuscheltier-Oldtimer: ich habe es vor 14 Jahren selbst genäht! Unser Söhnchen hatte es damals zu seinem ersten Weihnachtsfest bekommen – und er hat sich so gefreut…
 
 
 
 
 
Später wurde es von ihm sorgsam im Schrank aufbewahrt, als es langsam ein bisschen peinlich wurde, noch Kuscheltiere im Teenager-Zimmer zu haben.
 
 
 
 
Den Schnitt hatte ich selbst entworfen und finde die Form eigentlich immer noch sehr gelungen. Damals hatte ich das gesamte Tier mit der Hand genäht, weil ich mit elastischen Stoffen noch ein bisschen auf Kriegsfuß stand. Der Stoff ist wunderbar, ein ganz weicher grau-weiß gestreifter Nickistoff.
 
 
 
 
 
 
Zum Glück haben wir noch zwei jüngere Kinder die das "alte" Tier inzwischen liebevoll adoptiert haben.

 

 
 
Ja klar… weil es doch so niedlich ist und man aus dem Zebra auch ein weißes, braunes oder schwarzes Pferchen machen könnte, oder eins mit Punkten wie der "kleine Onkel" von Pippi Langstrumpf, habe ich den Schnitt noch mal neu vom Tier abgenommen und für Euch aufgezeichnet.
 
Hier könnt Ihr euch das Schnittmuster herunterladen. Das PDF ist in DIN A3 angelegt und damit in Originalgröße. Wer es auf DIN A 4 ausdrucken möchte: entweder in zwei Teilen oder mit 71%.
 
Verwenden könnt Ihr eigentlich alle Stoffe die Euch gefallen. Bei elastischen Stoffen muss man vielleicht beim Mittelstreifen zwischen den beiden Körperteilen etwas aufpassen, dass es sich nicht zu sehr in die Länge zieht. Ich kann mich noch erinnern, dass ich ein bisschen Probleme mit den Beine hatte, die standen zu weit auseinander. Also habe ich dem Tierchen noch eine Bauchfalte verpasst, dann war es besser. Ich denke auf den Bildern sieht man ganz gut wie es genäht ist. Wer sich unsicher ist, sollte auf jeden Fall vorher die Stoffteile zusammen heften, da kann man immer gut erkennen ob alles passt.
 
Viel Spaß und vielleicht schickt mir der ein oder andere ein Bild von seinem persönlichen Zebra – ich würde mich freuen!
 
Liebe Grüße
Kelly
 
PS: Vielen Dank für die lieben Kommentare zu meinem letzten Post!!!!!!!
 

Kelly´s Corner: Kinderleichtes Ferien-DIY!



 
 
Trotz viel Arbeit, Messe und den letzten Schulwochen vor den Sommerferien, schwelge ich immer noch in Urlaubserinnerungen an Dänemark: Dort haben wir ganz überraschend die seltenen, niedlichen dänischen Steinmonster kennengelernt? Sie leben ziemlich versteckt am wunderbaren Nordseestrand…
 
 
 
 
… und wenn mal ganz wenig los ist und man viel Glück hat, bekommt man die schüchtern Strandbewohner zu Gesicht!
 

 

 
 
Schüchtern sind sie tatsächlich nur Fremden gegenüber. Am liebsten aber treffen sich alle zusammen am Strand und feiern wilde Mitsommernachts-Partys.
 

 
 
Kuscheln gerne…
 

 
 
…und schlafen am liebsten im wunderbar weichen Seegras.
 

 

 
 
Die niedlichen Steintierchen könnt ihr ganz einfach mit euren Kindern nach basteln.
 

 
 
 
 
Schöne oder lustig geformte Steine kann man überall finden. An viele Flüssen und See oder eben am Meer. Einfach mal die Augen offen halten! Unsere Steine hatten alle eine lustige Monster-Form und wurden mit ganz normalen Buntstiften angemalt, die wir noch in letzter Minute eingepackt hatten. Dann haben wir die Stein-Monsterchen am Strand fotografiert. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Und natürlich sind sie mit uns nach Hause gereist!
 

 
 
Liebe Grüße und einen schönen Ferienanfang!
Kelly

Kelly´s Corner: Hej!

 
 


Heute möchte ich euch gerne ein paar Urlaubsbilder von unserer Reise nach Dänemark in den Pfingstferien zeigen. Bis jetzt waren wir immer nur im August dort oben, wegen unsere doch sehr späten Sommerferien in Bayern. Da Pfingsten diese Jahr so spät lag, haben wir und ganz bewusst für ein Reiseziel im Norden entschieden. Und – wir haben mal etwas Neues ausprobiert und für zwei Wochen ein Hausboot gemietet:



 
Absolut begeistert hat uns der wunderschöne Nordseestrand. Hohe Dünen, toller Sand, menschenleer… so kannte ich "Strand" bis jetzt nur aus Amerika.
 
 
 

 
 
Die Kinder waren total aus dem Häuschen und sind die Dünen immer wieder rauf und runter gerannt –bis uns irgend wann siedend heiß einfiel, dass man das gar nicht darf. Ups…
 

 

 
 
Unser Hausboot lag fest in Bork Havn, einem sehr netten Fischer- und Segel-Hafen am wunderschönen Ringkøping Fjord. Auch zum Surfen und Kitesurfen scheint die Gegend sehr beliebt zu sein.
 

 

 
 
Täglich tuckerten die Fischer morgens und abends an unserem Boot vorbei, das mit drei Terrassen ausgestattet war. So hatten wir immer ein windstilles und sonniges Plätzchen und das weit bis in den Abend hinein.
 

 
 
Aus Dänemark muss man einfach Steine mitbringen. Flach und rund geschliffen, wie kleine Seifenstücke, findet man sie in allen Farbschattierungen, überall am Strand. Wir haben sogar drei Steine mit einem natürlich entstandenen Loch gefunden, sogenannte "Hünergötter" die schon früher als Amulett das Vieh vor bösen Geistern schützen sollten. Ja… unser Gepäck war auf der Heimfahrt ein bisschen schwerer…
 

 

 
 
 
 
Unser jüngster Sohn lässt sich gerne den Wind um die Nase wehen und ist ganz oft, mal eben schnell, an den kleinen idyllischen Badestrand, gegenüber der Mole an der unser Hausboot lag, verschwunden.
 
 
 

 
 
 
Dänemark bieten natürlich für alle kulinarische Vorlieben absolute Highlights. Das Eis schmeckt fantastisch, vor allem die Toppings, wie Zuckerstreusel, Kakaopulver und sogar Mohrenköpfe waren bei unseren Kindern sehr beliebt. Lachs aus einer kleinen Fischräucherei und die hervorragenden Burger, Hot Dogs und Pommes von "Dørte und Thommy" am Havnkiosken waren einfach ein Traum!
 


 
 
Ein klein bisschen Kultur haben wir dann auch gemacht, denn es wird dort einiges geboten. Um den Ringkøping Fjord gibt es insgesamt dreizehn verschiede Museen. Wir haben uns das Wikinger-Dorf in Bork Havn angesehen. Ein sehr schöne und liebevoll angelegt Siedlung mit einem kleinem Hafen. In den dänischen Sommerferien leben dort "echte" Wikinger-Familien…
 

 

 

 
 
Ein weiteres Highlight, dass wir auf gar keinen Fall verpassen wollten, war das Sandskulpturen-Festival von Søndervig. Unter einem Festival hatte ich mir zwar etwas anders vorgestellt – es ist im Grunde eine große Ausstellung mit meterhohen Skulpturen von vielen Künstlern aus ganz unterschiedlichen Ländern (dieses Jahr zum Thema Wikinger). Es war absolut verblüffend, was die aus ganz normalen Bausand gezaubert haben und das hält sogar bei Regen!
 

 

 
 
Selten haben wir einen so entspannten und erholsamen Urlaub erlebt. Das Wetter war zwölf Tage lang toll – dann kam Sturm auf. Hatten wir doch immer wieder festgestellt, dass man auf dem Boot fast gar nicht merkt, dass man auf einem Boot ist, waren die letzten zwei Tage schon sehr schaukelig. Ehrlich gesagt habe ich jetzt zu Hause immer noch leichten Schwindel und das nach fast zwei Wochen. Na, ein echter Seemann werde ich nicht mehr…
 

 
 
Das war unser Blick vom Bett aus, über die Terrasse auf den Hafen – einfach traumhaft, den werde ich so schnell nicht vergessen.
Wäre es nach Dänemark für uns nicht so eine lange Fahrt (13 Stunden haben wir inklusive Stau am Elbtunnel gebraucht), würden wir viel öfter dort Urlaub machen. Aber… wir kommen wieder!!!!
 
Liebe Grüße
Kelly
 
© 2009 - 2013 Karin Offinger